Elisabeth Mosser (Weißbriach) - Osttirol Online


Elisabeth Mosser (Weißbriach)

Eingestellt am 14.12.2018

Ihr Interesse gilt vielen Dingen

 Die 35-jährige Elisabeth Mosser liebt Vielseitigkeit im Leben, ob sie nun in ihrer Heimatgemeinde als Gemeinderätin, in der Kantine der SG Gitschtal oder als Laienschauspielerin in der Theatergruppe aktiv ist. Die Theatergruppe Weißbriach führt am 27. Dezember nochmals das Stück „Das verflixte Klassentreffen“ auf, das im heurigen Sommer bereits für Begeisterung sorgte.

OVT: Fr. Mosser, Was ist für Sie das Schöne am Theater und am Laienschauspiel? Wollten Sie bereits als Kind auf der Bühne stehen?

Schon in der Volksschule habe ich zu den verschiedensten Anlässen gerne Theater gespielt und dabei die Leidenschaft zum Spiel entdeckt. Texte auswendig zu lernen fiel mir schon immer leicht und es ist auch gut für den Kopf! Wir spielen meist in ausverkauften Sälen und es macht natürlich noch viel mehr Spaß, wenn man vor einem tollen Publikum spielen darf, das begeistert mitklatscht und mitlacht. Unsere Spielleiterin sucht immer die besten Stücke aus und verteilt die Rollen perfekt. In der Weihnachtszeit studiere ich gemeinsam mit meiner Freundin und den Konfirmanden das Krippenstück ein, welches am Heiligen Abend in der Kirche aufgeführt wird. So kann ich auch in die Rolle der Regisseurin schlüpfen.

Haben Sie Lampenfieber? Viele schaffen es gerade deshalb nicht auf die Bühne, obwohl sie Talent hätten.

Lampenfieber hatte ich noch nie. Aber es ist schon öfters passiert, dass ich auf der Bühne stand und den Text vergaß, oder zu Lachen anfangen musste und da werde ich dann nervös.

Welche Art von Stücken haben Sie lieber – den lustigen Schwank oder den englischen Klassiker?

Eindeutig den lustigen Schwank.

Was ist Ihnen als Gemeinderätin ein Anliegen?

Als Obfrau des Ausschusses für Familien und Soziales ist es mir stets ein Anliegen den Gemeindebürgern allen Alters zu helfen. Seit 2017 tragen wir das Zertifikat „familienfreundliche Gemeinde“. Wir vom Ausschuss freuen uns sehr, dass die Bemühungen, unsere Gemeinde noch lebenswerter zu gestalten, mit dieser staatlichen Auszeichnung gewürdigt wurden und sehen dies als Ansporn weiter in diese Richtung zu arbeiten. Wenn es auch nur mit kleinen Schritten möglich ist, da ab und zu das nötige Geld fehlt. Deshalb ist ohne die Unterstützung der Öffentlichkeit und vieler freiwilliger Vereine, wie der Landjugend und den Trachtenfrauen, die Umsetzung mancher Projekte nicht möglich.

Sie sind auch beim SV Weißbriach Kassierin und in der Kantine tätig, haben Fußballer und heimische Skifahrer wie Bernhard Flaschberger, Werner und Max Franz als Gäste – dreht sich dabei alles um den Sport oder auch schon mal um den „Rest der Welt“?

Nein, es geht natürlich auch um den „Rest der Welt“. Man erlebt bei der Arbeit viele lustige Geschichten aber natürlich fiebert man im sportlichen Bereich bei allen Höhen und Tiefen mit. Das Engagement wäre aber nicht möglich, wenn ich nicht die Unterstützung von meinen tollen Kantinemädels hätte, die ehrenamtlich viel Zeit und Energie am Fußballplatz investieren.

Welchen Wunschtraum möchte sich Elisabeth Mosser privat noch erfüllen? Eine Weltreise vielleicht?

Ich habe schon sehr viel von der Welt gesehen, gemeinsam mit meiner Freundin unternehmen wir jedes Jahr einen richtigen Abenteuerurlaub und reisen mit dem Rucksack durch neue Länder. Aber ich komme immer wieder gerne heim ins schöne Gitschtal. Eine bessere Urlaubspartnerin als meine Freundin könnte ich mir nicht vorstellen. Sie ist auch so verrückt wie ich, schreckt vor keinem Abenteuer zurück und ist unkompliziert. Einen Wunschtraum hab ich nicht. Ich versuche aus allen vagen Träumen erreichbare Ziele zu machen.

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Mir gefällt der „Oberkärntner Volltreffer“ sehr gut. Ich freue mich schon immer, wenn er im Postkasten liegt und ich lesen kann, was es in der Region Neues gibt.

 

Kurz gefragt:

Beruf: Laienschauspielerin, Gemeinderätin und Floristin

Sternzeichen: Zwilling

Ich höre gern (Musik): Rock und Pop

Ich trinke gern: Am liebsten Gitschtaler Wasser

Lieblingsblume: Ich liebe natürlich alle Blumen, aber am liebsten mag ich Dahlien

Lebensmotto: Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.


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