Dominik Sauper (Großkirchheim) - Osttirol Online


Dominik Sauper (Großkirchheim)

Eingestellt am 12.05.2017

Dominik Sauper 32 ist Drummer der Crossover-Band „Alles mit Stil“ aus Oberkärnten/Osttirol. Kürzlich war er mit seinen sechs Kollegen für den „Amadeus Award 2017“ nominiert. In der Sparte „Hard & Heavy“ trat man als einzige der Nominierten mit deutschsprachiger Musik zum Voting an. Dominik Sauper lebt in Großkirchheim.

 

OVT: Herr Sauper, „Amadeus Award“ – was war es für ein Gefühl?

Dominik Sauper: Es ist schon toll, wenn man sieht, dass die Arbeit, die man macht einen gewissen Erfolg mit sich bringt. Die Nominierung kam dann doch aus dem heiteren Himmel. Ich habe mich natürlich darüber gefreut, obwohl ich kein Trophäen-Jäger bin. Was die Musik betrifft finde ich es doch toll, dass die Szene auf uns aufmerksam gemacht wurde.

Für den Sieg hat’s leider nicht ganz gereicht. Ist die Enttäuschung groß?

Es gibt nichts für mich, worüber man enttäuscht sein müsste, denn die Band gibt es erst seit kurzer Zeit und mit der ersten Veröffentlichung konnte eine Nominierung für den größten Musikpreis Österreichs erzielt werden. Musik ist meiner Meinung nach kein Wettbewerb und deswegen bin ich auch nicht enttäuscht, dass wir nicht gewinnen konnten. Für mich zählt in erster Linie nämlich, dass unsere Musik den Fans und den Leuten gefällt.

Verändert die „Amadeus“-Nominierung die „Alles mit Stil“-Karriere?

Ob sie die Karriere beeinflussen wird, kann ich nicht sagen, davon hängen natürlich andere wesentliche Faktoren ab. Die Nominierung beweist für mich, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Wir haben ja das Album „Chaos“ vor ungefähr einem Jahr fertig gestellt und erst dann im Dezember veröffentlicht. Für diese Zeit keine unbeträchtliche Leistung, möchte ich behaupten. Die Ziele der Band sind klar definiert und die Nominierung bestätigt unsere Absichten.

Wie würden Sie „Alles mit Stil“ kurz beschreiben?

„Alles mit Stil“ ist genretechnisch als Crossover Band einzuordnen, da wir in erster Linie Rap und Metal bzw. Hardrock verbinden. Wir sind da aber offen für alles von elektronischen Samples bis zu Core-Teilen. Wir spielen das was unserer Meinung nach als Song Sinn macht.

Was waren bislang die größten Erfolge?

Statistisch gesehen der Platz 58 in den Single-Charts mit unserer ersten Single ‚Nie Mehr‘ letztes Jahr. Für mich sind die größten Erfolge alle kleinen, die uns innerhalb der recht kurzen Zeit zu einem ernstzunehmenden Act gemacht haben. Da gehört alles dazu, die Proben, das Marketing und vor allem die Motivation, die jeder Einzelne an den Tag legt. Dass sieben Leute ein und dasselbe Ziel verfolgen und hart dafür arbeiten, das ist für mich der wahre Erfolg.

Was sind die Ziele der Band in nächster Zukunft?

In nächster Zeit wollen wir zusehen, dass wir das Ganze auf die Straße bringen – sprich Konzerte spielen. Eine kleine Deutschlandtour wär da auch angedacht, denn Deutschland wird der nächste große Schritt werden. Und für 2018 ist dann irgendwann natürlich auch Album Nummer zwei geplant.

Welchen Wunschtraum möchten Sie sich erfüllen?

Ich muss gestehen, ich bin mit den Dingen so wie sie sind zufrieden. Mein Traum ist es mit der Band im deutschsprachigen Raum bis ganz nach oben zu kommen und an dem arbeite ich auch – also kein reiner Wunschtraum.

Und wie gefällt Ihnen denn der „Oberkärntner Volltreffer“?

Ich lese sehr wenige Zeitungen, muss ich gestehen. Auf die ganzen Sachen aufmerksam werde ich erst, seit wir selbst drinnen stehen. Ich finde aber die regionale Berichterstattung höchst professionell und finde es toll, das auch für Dinge wie die Musik und auch andere Kunst immer wieder Platz ist. Thumbs up for you.


Sternzeichen: Krebs

Beruf: Musiker

Lieblings-essen: so ziemlich alles, aber ich mag Sushi recht gern.

Lebensmotto: „If you don’t live for something, you will die for nothing.“

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