Danny Walter (Rosenheim/Spittal) - Osttirol Online


Danny Walter (Rosenheim/Spittal)

Eingestellt am 21.10.2016

Danny Walter 18 gelang Mitte September in Pescara-Montesilvano ein toller Erfolg. Der junge Schlagzeuger der Regional Musikschule Spittal Klasse: Karl Unterkofler holte sich beim 14. Internationalen Italy Percussion Competition den zweiten Preis. Nach der Matura wirft bereits – auf dem Sprung zum Profimusiker – das Musikstudium seine Schatten voraus. Danny Walter lebt bei seinen Eltern Ernst und Waltraud in Rosenheim, hat zwei Geschwister.

 

OVT: Herr Walter, was bedeutet Ihnen dieser Erfolg?

Danny Walter: Sehr viel, da es sich hier nämlich um einen internationalen Wettbewerb gehandelt hat, bei dem sechs Nationen Austria, Germany, Portugal, Italien, Türkei, Nigeria vertreten waren.

Inwieweit fördert dieser Erfolg ihre Profimusiker-Ambitionen?

Ich konnte aufgrund dieser Wettbewerbsteilnahme viele neue Kontakte knüpfen. Es wurde mir auch von weltweit namhaften Musikern bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und meine Ziele in dieser Richtung unbedingt weiterverfolgen sollte. Ich hatte im Rahmen dieses Wettbewerbes auch die Möglichkeit, mich bei diversen Workshops weiterzubilden.

Welche Stücke verlangte man bei diesem Schlagzeug-Wettbewerb?

Da der Wettbewerb über drei Tage ging, musste ich am ersten Tag zwei Pflichtstücke vortragen. Am zweiten Tag wurden zwei Transkriptionen ausgeschriebene Stücke von anderen Autoren verlangt. Am letzten Tag trommelte ich zu einem Playback und zum Schluss musste ich noch ein improvisiertes Schlagzeug solo spielen.

Wie viel haben Sie geprobt?

Ich musste mich über die Sommermonate für diesen Wettbewerb täglich vier bis fünf Stunden vorbereiten, um diesen hohen Anforderungen standhalten zu können.

Worauf achtete die Jury?

Die Jury bewertete Technik, Timing/Groove/Phrasing, Dynamic/Sound, Kreativität/Originalität und Musikalischer Ausdruck.

Hatten Sie Lampenfieber?

Ich habe kein Lampenfieber, da ich schon an einer Reihe von Wettbewerben teilgenommen habe und dadurch des Öfteren in solch einer Situation war. Was jedoch meine Konzentration bei solchen Auftritten stärkt, ist eine gewisse Vorfreude, endlich spielen zu dürfen, mein Können zu präsentieren.

Welche Highlights sind Ihnen gut in Erinnerung?

Wie bereits erwähnt, habe ich schon an einigen Wettbewerben teilgenommen.Begonnen hat alles 2013 mit dem „Austrian Best Young Drummer Contest“, bei dem ich den Sonderpreis bekommen habe. 2014 konnte ich mit unserer Schulband „Three Peaks“ den Carinthian Music Contest von 28 Musikschulen gewinnen. Weiters nahmen wir beim Wettbewerb Prima la Musica Podium Jazz/Pop/Rock teil, bei welchen wir auf Landesebene den ersten und auf Bundeseben den zweiten Preis bekommen haben. Im selben Jahr holte mich die Sängerin und Schauspielerin Marianne Mendt zu ihrem Nachwuchsjazzfestival in St. Pölten, bei dem im Alter von 16 Jahren erstmals die Möglichkeit hatte, mit den besten Jazzmusikern Österreichs zu spielen. 2015 spielten ich mit meiner Band „Three Peaks“ ein Förderungskonzert des Kiwanis Clubs. Und im März 2016 holten wir uns zum zweiten Mal den ersten Preis bei Prima La Musica Jazz/Pop/Rock mit unserer Band „Three Peaks“. Derzeit bereiten wir uns für den Bundeswettbewerb Prima la Musica vor.

Ihr Ziel heißt Profimusiker. Wie schaut es da mit der Umsetzung aus?

Ich bin bereits im Matura-Jahr, somit kann ich erst im nächsten Jahr ein Musikstudium beginnen, welches ich vermutlich in Holland oder Wien machen werde. Da die Konkurrenz sehr groß ist, muss man versuchen, sich schon während des Musikstudiums einen Namen zu machen und lernen, sich selbst zu organisieren. Des Weiteren muss man auch ein Leben im Ausland in Betracht ziehen, weil man nie weiß, wo man einmal Fuß fassen wird.

Wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Mir persönlich gefällt der „Oberkärntner Volltreffer“ deswegen sehr gut, da die verschiedensten Menschen hervorragend präsentiert werden.


Sternzeichen: Jungfrau

Beruf: Schlagzeug-Schüler

Lieblings-sendung: The Late Late Show

Lebensmotto: Probleme gibt es nicht, sie sind alle nur Herausforderungen.

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