Daniel Dertnig (Spittal) - Osttirol Online


Daniel Dertnig (Spittal)

Eingestellt am 24.07.2015

Der 27-jährige Daniel Dertnig ist beruflich sehr vielseitig. Ob als Koch und Junior-Chef im elterlichen Restaurant Pizzeria-Betrieb „Zur Pfeffermühle“ oder als Immobilienmakler für ein US-amerikanisches Franchiseunternehmen. Daniel Dertnig lebt in Spittal.

OVT: Herr Dertnig, was erwartet der heutige Gast von einem Speiselokal?

Daniel Dertnig: Der Gast von heute hat oft eine kurze Mittagspause. Er erwartet sich, dass er sich in seiner knapp bemessenen Zeit rundum gut aufgehoben fühlt. Wichtig sind gutes Essen, das passende Preis-/Leistungsverhältnis, aufmerksame, freundliche Bedienung und ein sauberes und ansprechendes Lokal. Am Abend nimmt sich der Gast mehr Zeit zum Genießen. Gemütlich auf der Terrasse zu sitzen lässt ihn den Alltag vergessen, bei einer abwechslungsreichen Speisekarte findet er dann auch bestimmt das passende Gericht.

Braucht es eine internationale Speisekarte und trendige Getränke oder ist etwa die richtige Größe von Portionen wichtiger? Und „isst auch das Auge mit“?

Die meisten Gäste haben ein oder zwei Lieblingsgetränke, die sie vorwiegend bestellen. Kurzlebige Mode-Drinks sind nur selten ein Renner. Bei den Speisen ist wiederum schon mehr Abwechslung gefragt. Individuelle Menüangebote und saisonbezogene Gerichte erfreuen unsere Besucher und kommen gut an. Und natürlich isst das Auge immer mit!

Wie wichtig ist das gute Zusammenspiel zwischen Gast und Personal?

Gastfreundschaft und Liebe zum Beruf ist natürlich eine Grundvoraussetzung, wenn man in dieser Branche zuhause ist. Jeder hungrige Besucher fühlt sich wohl, wenn er aufmerksam und freundlich bewirtet wird, Sonderwünsche respektiert werden und das Essen schmeckt.

Hat sich die Situation der Wirte im Vergleich zu früher sehr verändert?

Früher hatte man als Gastwirt das Hauptaugenmerk auf die Bewirtung der Gäste gelegt. Heutzutage ist es eine grundlegende Aufgabe, die unzähligen Vorschriften die jedes Jahr neu hinzukommen oder abgeändert werden zu überblicken und so umzusetzen, wie es sich der Gesetzesgeber vorstellt. Das Nichtrauchergesetz, die Barrierefreiheit oder die Allergenevorschriften sind zum Teil gute Denkansätze, aber die richtige Einbringung in die Praxis ist oft eine Herausforderung.

Koch und Immobilienmakler – wie verbinden Sie das?

In der Gastronomie ist an den Wochenenden und Feiertagen viel los, als Makler kann ich mir unter der Woche die Zeit gut einteilen und organisieren. Das dient als Grundlage für diese Konstellation. Zusätzlich habe ich das Glück, dass ich in beiden Branchen mit super Arbeitskollegen zusammen arbeite und die Kooperation sehr gut funktioniert.

Die Wirtschaft stagniert. Ist die Immobilie trotzdem eine gute Wertanlage?

Als reine Geldanlage sind Wohnimmobilien oder Gewerbeimmobilien in guten Lagen nach wie vor geeignet. Für den typischen Österreicher ist eine Immobilie aber mehr. Nämlich Heimat, Selbstentfaltung, Statussymbol, Wohnstätte für Jahrzehnte, Alterswohnsitz- eben sein Zuhause.

Welcher Gedanke ist wichtig, wenn man eine Immobilie kaufen will?

Da gilt es mehrere Fragen zu stellen, wie zum Beispiel:

-              Wo möchte ich eine Liegenschaft kaufen?

-              Finanziere ich selber ober Fremd Kredit?

-              Für was möchte ich die Immobilie nutzen?

-              Bewohne ich die Immobilie oder vermiete ich sie?

-              Wohnimmobilie oder Gewerbeobjekt?

-              Kaufe ich ein Objekt alleine?

-              Wieviel Geld ist für eine Investition vorhanden?

-              Bin ich handwerklich begabt?

-              Wann muss ich mit welchen Renovierungsarbeiten rechnen?

-              Gefällt mir das Gefühl, im Eigentum zu leben?

Rund 60 % der Österreicher leben übrigens derzeit in den eigenen vier Wänden.

Welchen Wunschtraum haben Sie?

Die Welt von oben zu sehen. Es würde mir gefallen, meine Heimat mit einem Segelflieger oder Sonstigem aus der Vogelperspektive anschauen zu können und genau zu studieren.

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Im „Volltreffer“ gefällt mir die persönliche Note der Region. Gerne lese ich Artikel über Personen, die ich kenne oder über Orte, die ich gerne besuche.

Kurz gefragt:

Ich höre gern: Rock bis Heavy Metal

Ich trinke gerne: Kaffee


Sternzeichen: Krebs

Beruf: Koch und Immobilienmakler

Lieblings-tier: Kein Spezielles, ich mag die meisten.

Lebensmotto: Nichts muss so sein, nur weil es immer so war.

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