Christopher Kepold (Hermagor) - Osttirol Online


Christopher Kepold (Hermagor)

Eingestellt am 08.04.2016

Der 24-jährige Christopher Kepold ist seit 1. Jänner einer der jüngsten „Chefs“ in Oberkärnten. Seitdem führt der „Massagepraxis Kepold“ in Hermagor. Seine Ausbildung machte der Gailtaler in der Zertifizierten Heilmassageschule Dijak-Spittal. Christopher Kepold lebt in Hermagor.

OVT: Herr Kepold, Sie gingen als 23-Jähriger in die Selbstständigkeit. War das eine leichte Entscheidung?

Christopher Kepold: Natürlich überlegt man im Vorfeld lang und gut, ob man diesen Schritt wirklich wagen soll, gerade in Zeiten, in denen jeder jeden Euro zweimal umdrehen muss. Die Zusage fiel mir dann aber doch relativ leicht, da ich die Chance die mir gegeben wurde, erkannt habe und auch tatkräftige Unterstützung von meiner Familie, Freunde und auch meiner Vorgängerin Sigrid Huber hatte.

Welche Ausbildung durchläuft man als medizinischer Heilmasseur?

Als erstes muss der medizinische Masseur abgelegt werden, welcher sich, im Gegensatz zum Heilmasseur, nicht selbstständig machen kann und nur nach ärztlicher Anweisung arbeiten darf. Ist diese Hürde genommen, steht die Ausbildung zum Heilmasseur an. Beide Ausbildungen gipfeln in einer kommisionellen Prüfung. In der Ausbildung zum medizinischen Masseur ist des Weiteren noch ein Pflichtpraktikum in einem Krankenhaus, einer Kuranstalt oder bei einem medizinischen Heilmasseur abzulegen.

Sie lernten ihr Handwerk in der Spittaler Heilmassageschule Dijak?

Von Lage und Preis her gesehen war die Ausbildung bei Rudolf Dijak für mich damals optimal, wodurch ich mich für ihn entschied. Ich merkte während der Ausbildung schnell, dass Dijak ein wahrer Meister seines Fachs ist. Die Ausbildung war fachlich sowie sozial optimal aufgebaut. Dadurch fiel mir die Entscheidung nicht schwer, auch die Ausbildung zum Heilmasseur dort zu absolvieren.

Was fällt nun alles in ihr Aufgabengebiet?

Laut Definition neben Klassischen und Heilmassagen auch Packungsanwendungen, Ultraschall und Thermotherapie. Jedoch steckt meiner Meinung nach mehr dahinter und man sollte den psychologischen Aspekt nicht außer Acht lassen. In Gesprächen mit meinen Patienten konnten wir schon gemeinsam das ein oder andere persönliche Problem lösen, welches nichts mit Verspannungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates zu tun hatte.

Wo „drückt der Schuh“ ihre Patienten am Meisten?

In Zeiten von PC und Büroarbeit werde ich sehr oft mit dem so genannten „Maushandsyndrom” konfrontiert. Dies sind Verspannungen in Nacken und Schultermuskulatur, ausgelöst durch falsche Haltung und Bedienung von Computer und Co. Natürlich kommt auch das Klassische „Kreuzweh“, gerade bei Handwerksberufen, regelmäßig vor. Seltener, aber öfter als man glauben möchte kommen auch Behandlungen nach Operationen oder Tumorgeschehen vor, welche dann für mich wieder eine ganz andere Herausforderung sind.

Blicken Sie auch schon auf gelungen „Heilmasseur-Highlights“ zurück?

Natürlich gibt es den einen oder anderen Fall auf den man besonders gerne zurückblickt und auch ein wenig stolz auf seine Leistung ist. Jedoch ist jeder Mensch, dem ich durch meine Arbeit helfen kann, ein ganz eigenes kleines Highlight.

Ist der Heilmasseur eigentlich auch ein wichtiger Beruf der Zukunft?

Ja auf jeden Fall. Die moderne Medizin hilft dem Menschen dabei, immer älter zu werden. Auch unser Pensionsalter erhöht sich immer wieder. Degenerative Erkrankungen häufen sich dadurch und werden immer verbreiteter. Mit Massagen kann man diese gut behandeln, prophylaktisch genauso wie wenn sie bereits vorhanden sind. Auch der Beruf selbst wird wichtiger. Wenn jemand gern mit Menschen arbeitet und an der Materie interessiert ist, der wird in diesem Beruf, so wie ich auch, möglicherweise seine Bestimmung finden können.

Welchen Wunschtraum möchten Sie erfüllen?

Eine Reise in ferne Länder oder die ein oder andere materielle Kleinigkeit steht, wie bei jedem anderen, auch bei mir auf der Wunschliste. Auch eine eventuelle Erweiterung meiner Praxis in den nächsten Jahren würde ich vielleicht als kleinen Traum betiteln.

Und wie gefällt Ihnen der Oberkärntner Volltreffer?

Der OVT gehört zur Standardausrüstung meines Warteraumes und zwischen zwei Behandlungen schmökere ich gerne mal selbst in den oft sehr interessanten Artikeln.


Sternzeichen: Steinbock

Beruf: Medizinischer Heilmasseur

Lieblings-tier: Wolf

Lebensmotto: Niemals aufgeben und einfach weitermachen.

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