Christopher Höher (Spittal) - Osttirol Online


Christopher Höher (Spittal)

Eingestellt am 19.05.2017

Christopher Höher 19 ist bereits seit Jahren erfolgreich in der Welt des Auto-Rennsports zuhause. Unlängst feierte der junge Oberkärntner seinen gelungenen Einstand bei den ADAC GT Masters. Christopher Höher lebt bei seinen Eltern Helga und Gunter Höher in Spittal.

OVT: Herr Höher, Sie konnten einen gelungenen Einstand bei den ADAC GT Masters feiern – was ist es für ein Gefühl?

Christopher Höher: Erstmals bin ich froh, dass das erste Rennwochenende gleich ohne grobe Fehler, weder vom Team noch von mir, abgelaufen ist. Da es sowohl für mich und auch für die Crew das erste Jahr in der ADAC GT Masters ist, haben wir noch viel zu lernen und harte Arbeit vor uns.

Beim OVT-Interview 2013 fuhren Sie etwa noch REMUS Formel 3-Rennen. Warum entschieden Sie sich nun für die ADAC GT Masters?

Ich habe versucht, so lange es geht den Weg im Formelsport zu gehen. Doch leider war es ab einer bestimmten Klasse finanziell einfach nicht mehr tragbar. Der GT-Sport ist in den letzten Jahren sehr stark gewachsen und bietet nun irrsinnig starke Starterfelder mit spannenden Rennen. Außerdem kam hinzu, dass ich mit der Audi Sport Racing Academy einen guten und unterstützenden Partner an meiner Seite habe.

Wie haben Sie sich auf diese neue Herausforderung vorbereitet?

Im Gegensatz zu meinen Konkurrenten, die schon Jahre mit den GT Boliden Rennen bestreiten, ist es für mich absolutes Neuland. Im Winter habe ich in Zusammenarbeit mit dem Olympiazentrum Kärnten sehr stark an meiner Physis gearbeitet. Im Vorfeld zu den ersten Rennen hatten wir die Möglichkeit, einige Testkilometer abzuspulen und zogen wichtige Erkenntnisse. Doch die Lernphase ist lange noch nicht abgeschlossen und jeder Kilometer im Auto ist wichtig für mich.

Welche Ziele haben Sie sich für die heurige Saison gesetzt?

Oberste Priorität ist, eine konstante Leistungssteigerung zu bringen und gute Rennen zu fahren. Man darf nicht vergessen, dass die ersten zwanzig Fahrzeuge im Feld in einer Sekunde liegen.

Welche Erfolge zählen Sie zu ihren bislang schönsten?

Ich bin kein Mensch, der zurückblickt und auf Erfolge schaut, da ich gerade versuche neue Erfolge einzufahren und zu feiern. Vielleicht kann ich zufrieden Resümee ziehen, wenn ich mich irgendwann vom Motorsport einmal zurückgezogen habe.

Wer unterstützt Sie bei den Einsätzen in der ADAC GT Masters?

Wirklich große Sponsoren habe ich nicht, doch ich hoffe es stellt sich einmal ein größerer Sponsor ein, damit es leichter wird. Mich unterstützt in erster Linie meine Familie. Die Einsätze sind auch von der Audi Sport Racing Academy gefördert und dann gibt es Partner, die schon seit vielen Jahren an meiner Seite sind. Es sind dies Remus-Sportauspuffanlagen und Kärnten Sport sowie in jüngster Zeit Jumbo, ein holländischer Lebensmittelkonzern.

Welchen Wunschtraum haben Sie privat?

Es gibt natürlich immer wieder Wünsche, doch man muss unterscheiden, was nur ein Traum ist oder was sich auch realisieren lässt. Ich bin überglücklich, dass ich bei voller Gesundheit Motorsport betreiben kann und mir eine super Familie den Rücken stärkt.

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Ich finde es einfach immer wieder interessant, wie internationales Geschehen mit der Regionalität von Oberkärnten und Osttirol verbunden wird. Das ist ein unverkennbares Merkmal.


Sternzeichen: Stier

Beruf: Autorennfahrer

Lieblings-tier: Löwe


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