Benedikt Plössnig (Mörtschach) - Osttirol Online


Benedikt Plössnig (Mörtschach)

Eingestellt am 06.03.2015

Der 27-jährige Benedikt Plössnig ist Mitglied bei der TK Mörtschach und „gschrems“ sowie in diversen Jazz-Blues-Gruppen. Seinen musikalischen Werdegang leitete übrigens die Musikschule Mölltal ein, gefolgt vom Konservatorium Klagenfurt, und seit 2013 dominiert die Musikuniversität Wien mit dem Studium im Fach Saxophon Popularmusik Jazz.

OVT: Herr Plössnig, wie würden Sie Ihre Musikliebe generell erklären?
Benedikt Plössnig:
Meine musikalischen Wurzeln liegen eindeutig im volksmusikalischen Bereich. Es ist wichtig, dass man diese nie vergisst, und sozusagen ist Jazz ja wiederum auch die Volksmusik der Amerikaner. Ich liebe das Spielen ohne Noten, da man sich dabei mehr und intensiver mit sich und seinen- musikalischen -Gefühlen beschäftigen kann. Für mich ist dies beispielsweise perfekt umsetzbar bei „gschrems“.

Nebst Ihren Auftritten als Bühnenmusiker unterrichten Sie auch gerne?
Meine pädagogischen Tätigkeiten reichen mittlerweile schon über acht Jahre im Einzelunterricht hinaus. Und seit einigen Jahren spezialisiere ich mich nun auf Gruppenunterricht für Jugendliche und Erwachsene. Der stressfreie Umgang ein Ins-trument zu erlernen ist für viele Erwachsene die Motivation sich neuen Herausforderungen zu stellen. In Nußdorf-Debant lerne ich dabei Erwachsenen in rund zwei Stunden ein erstes Stück am Saxophon zu spielen – mit Garantie. Das Instrument wird zudem vor Ort gratis zu Verfügung gestellt. Halbjährlich findet übrigens stets ein Schnupperkurs statt, gemeinsam mit Musik Aktiv Spittal und Yamaha Österreich.

Dieses „Erwachsenen-Lernen“ macht jetzt auch in Wien Schule!
Ja, ich verfolge dieses Konzept seit Anfang Jänner nun auch in Wien, wo ich an der Universität für Musik und darstellende Kunst studiere. Am meis-ten freut es mich, dass es so viel Begeisterung für das Erlernen eines -Instrumentes gibt – ob bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen. Die Schüler, die ich unterrichte, sind aus allen sozialen Schichten und aus den verschiedensten Berufsgruppen.

Wien, Nußdorf-Debant – planen Sie auch etwas im Mölltal diesbezüglich?
Nein, im Mölltal ist vorerst kein Kurs geplant.

Worin sehen Sie jetzt den Unterschied Ihres Unterrichts?
Ein Vorteil gegenüber Musikschulen besteht darin, dass einer nicht unbedingt Prüfungen machen muss. Für besonders Motivierte besteht natürlich die Möglichkeit Prüfungen zu absolvieren. Nachdem ich ja auch in einer Musikschule in Niederösterreich unterrichte weiß ich das solche Prüfungen auch die Lust am Musizieren einschränken können gewisse brauchen aber auch ein Ziel – v. a. gut für Kinder. Amateure sollen allerdings selber entscheiden, welches Ziel sie verfolgen. Beispielsweise hat man früher auch in Gasthäusern gespielt/„gebradlt“ und keiner hat die Musik „beurteilt“. Die Musik diente zur Unterhaltung. An erster Stelle sollte meiner Meinung nach immer die Freude an der Musik und am Musizieren stehen.

Kann die Musik denn auch einen „therapeutischen“ Zweck erfüllen?
Musik dient als Ausgleich vom stressigen Berufsalltag. Man kann abschalten – v. a. beim Selbermusizieren, wobei der Fokus auf das Erlernen des -Instruments und am Musizieren mit dem Instrument und den Kollegen liegt – Restliches wird letztlich ausgeblendet. Und beim Gruppenunterricht kann man ebenfalls neue Leute kennen lernen.

Ganz ohne „Prüfung“ geht es schlussendlich dann doch nicht?
Nachdem Ziele aber doch wichtig sind, findet im Rahmen meines Unterrichts zweimal im Jahr eine sogenannte Vorspielstunde statt – natürlich nur für jene, die wirklich wollen. Beispielsweise durften wir heuer im Dezember auf dem Hauptplatz in -Lienz beim Adventmarkt spielen.

Abschließend gefragt, wie gefällt Ihnen der Oberkärntner Volltreffer?
Wenn ich von Wien heimkomme und am Küchentisch Platz nehme, liegt er meist schon zum Durchlesen bereit. Neben der Musikseite ist für mich auch noch der Anzeigenteil in erster Linie relevant! Dort habe ich schon öfters, vor allem Instrumente, gekauft und verkauft.


Sternzeichen: Waage

Beruf: Student, Musiker, „Sax for Beginners“-Kursleiter, Musikschullehrer

Lieblings-essen: Cordon Bleu vom Schwein aus kontrolliert biologischem Anbau

Lebensmotto: Nur wer die Melodie beherrscht, kann die Pausen spüren.

1 Kommentar

Karl Lammer schrieb am 18.02.2016 11:09:
Benni, bitte schicke mir deine aktuellen Kontaktdate. an: Karl.lammer2@magna.com du wirst wieder für den Produktionskongress angefragt :-) LG Karl

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