Alexander Amon (Stall) - Osttirol Online


Alexander Amon (Stall)

Eingestellt am 29.08.2014

Der 69-jährige Alexander Amon ist seit heurigem Frühling Bezirksleiter von Spittal der Kärntner Bergwacht, diese ist übrigens eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Zudem blieb der Mölltaler weiterhin Ausbildungsreferent im Bezirk, wo insgesamt zehn Einsatzstellen sind. Alexander Amon lebt mit Ehefrau Christine in Stall, hat zwei Kinder und drei Enkelkinder.

OVT: Herr Amon, welche Hauptaufgabe hat die Bergwacht, wie ist der einzelne Bergwächter andererseits rechtlich abgesichert?
Alexander Amon: Der Kärntner Bergwacht obliegt im Rahmen ihres jeweiligen Wirkungsbereich die Unterstützung der Behörden in Angelegenheiten des Natur- und Umweltschutzes. Dies erfolgt durch:

1. Aufklärung der Bevölkerung, um das Verhältnis für die Notwendigkeit und Sinn von Umweltschutzmaßnahmen zu fördern.

2. Beratung der Behörden durch Abgabe von Stellungnahmen oder Beratung von Umweltschutzmaßnahmen.

3. Überwachung der Einhaltung der dem Umweltschutz dienenden Landesgesetze.

Rechtlich ist das durch das Bergwachtgesetz geregelt.

Welche Anliegen sind Ihnen als Bezirksleiter sehr wichtig? Wie viele Bergwächter gibt es eigentlich derzeit im Bezirk Spittal?
Mein großes Anliegen ist es die Bergwacht bzw. unsere Aufgaben der Bevölkerung näher zu bringen. Ich möchte erreichen, dass die Bevölkerung die Bergwacht als Partner in Umwelt- und Naturschutzfragen in Anspruch nimmt. Wir haben derzeit 115 Bergwächter im Bezirk. Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nützen, alle, denen Natur- und Umweltschutz ein Anliegen ist, sich über die Mitarbeit bei der Bergwacht zu Informieren.

Welche Voraussetzungen muss man für die Bergwacht denn mitbringen?
Erstens Freude am Erhalt der uns geliehenen Natur. Körperliche und geistige Eignung, welche durch einen Aufnahmetest festgestellt wird. Solide und umfangreiche Ausbildung, Teamgeist – dann steht einer erfolgreichen Tätigkeit als Bergwächter nichts mehr im Wege.

Wie oft wird die Bergwacht nun zu Einsätzen gerufen? Im Sommer sind ja beispielsweise die Schwammerlsucher gern mal „übereifrig“ unterwegs!
Die Anzahl der Einsätze oder Dienste wie es bei uns heißt, richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten. Natürlich liegt uns auch der Pilzschutz besonders am Herzen. Mindestens sechs Dienste sind für jeden Bergwächter vorgesehen, nach oben gibt es keine Grenzen.

Gab oder gibt es Einsätze, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind? War etwa auch mal Skurriles oder etwaige Hoppalas dabei?
Als ich einem italienischen Staatsbürger eine größere Menge Pilze abgenommen habe und die Amtshandlung beendet war, kam er noch einmal zu mir zurück und bat mich, ihm doch den einen, großen Herrenpilz zu geben, weil er den für seine Nonna Großmutter geklaubt hat. Nachdem ich ihm den Pilz zurückgab, bedankte er sich und drückte mir einen Kuss auf die Wange. So sind sie eben unsere südlichen Nachbarn.

Welchen Wunschtraum würden Sie sich gern nochmals privat realisieren?
In meinem Alter hat man keine großen Wunschträume mehr, außer gesund zu bleiben.

Und wie gefällt Ihnen der Oberkärntner Volltreffer?
Der OVT ist ein ganz wichtiges Sprachrohr für die Oberkärntner Bevölkerung. Gebe es ihn nicht, müsste man ihn erfinden.


Sternzeichen: Waage

Beruf: Bergwacht-Bezirksleiter Spittal

Lieblings-pilz: wenn ich welche essen muss, dann Eierschwammerl

Lebensmotto: Gehe einen geraden Weg, dann kannst du jedem ins Gesicht schauen.

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