Achse Nr. 268

Liebe Asslingerinnen und Asslin- ger, werte ACHSE-Leser! „Alle Dinge kommen zu dem, der zu warten versteht.“ Henry Wadsworth Longfellow Dieses Zitat schien mir sehr passend, um unseren langjährigen Gemeinde- mitarbeiter Josef Oberforcher , unseren Pepe, Mitte Juni in den wohl- verdienten Ruhestand zu verabschieden. Eigentlich hätte er seine Pension schon früher antreten können, aber durch den schweren Arbeitsunfall hieß es warten. Für Pepe war es, wie er bei einer kleinen aber feinen Abschiedsfeier beim Bärenwirt gestand, zuerst nicht leicht zu akzeptieren, dass er keinen „richtigen“ Arbeitsabschluss hatte, kein letztes Mal Schnee räumen, keinen letzten Mülldienst oder den allerletzten Arbeitstag mit seinen Kollegen. Mittlerweile, nach Monaten der Genesung und Rehabilitation, hat er sich aber damit abge- funden und ich bin sicher, dass nun die Freude über den neuen Lebensabschnitt überwiegt. Lieber Pepe, ich bedanke mich an dieser Stelle mit einem gro- ßen und herzlichen DANKESCHÖN für deinen knapp 30-jäh- rigen Dienst in der Gemeinde, bei dem du deine zahlreichen handwerklichen Fähigkeiten und deine vielfältigen Kenntnisse stets verlässlich und gewissenhaft in Einsatz gebracht hast. Die Sammeltage am Recyclinghof waren dir ein großes Anlie- gen und du warst für uns und für die Gemeindebürger immer ein kompetenter Ansprechpartner und im Bauhofteam ein fei- ner, zuverlässiger und geselliger Mitarbeiter. Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute, viel Gesundheit, Zufriedenheit und Humor. Nun kannst du dich mit noch mehr Leidenschaft und Energie deinen Hobbies – der Imkerei und dem Singen – widmen und auch für deine Familie und die Enkelkinder bleibt mehr Zeit – genieße sie und komm uns ab und zu im Gemeindeamt besuchen! Abschied nahm die Gemeinde Assling auch von unserem ehe- maligen Pfarrer und Ehrenringträger Remigius Weissteiner beim feierlichen Begräbnis am 12. Juni im Neustift/Brixen. Er wirkte von 1972 bis 1983 als Seelsorger in Assling und war und blieb von vielen Asslingerinnen und Asslingern hochge- schätzt. Leider konnte ich nicht persönlich bei der Beisetzung dabei sein. Ich bedanke mich hiermit aber ganz herzlich bei allen, die Remigius mit ihrer Anwesenheit die letzte Ehre erwiesen haben – Vergelt’s Gott. Während ich diese Zeilen schreibe, erhalte ich die Nachricht, dass auch Pfarrer Paul Kellner , welcher kurze Zeit in Ass- ling tätig war, bei einem Badeunfall in Griechenland verstarb. Möge Gott ihnen beiden vergelten, was sie Gutes für die Men- schen getan haben und ihnen die ewige Ruhe schenken. Gratulieren kann ich diesmal der Volksschule Thal mit Direk- tor Mario Mascher und seinem Team. Sie wurde mit dem MINT-Gütesiegel ausgezeichnet, welches Bildungseinrichtun- gen erhalten, die mit verschiedenen Maßnahmen innovatives und begeisterndes Lernen in Mathematik, Informatik, Natur- wissenschaft und Technik fördern. Ich freue mich sehr mit und für euch und wünsche weiterhin viel Engagement und Freude, denn gerade die MINT-Fächer stellen ja bekanntermaßen immer wieder eine besondere Herausforderung dar. Herzliche Gratulation und weiter so! Weniger erfreulich ist, dass es betreffend Mülltrennung lei- der immer wieder solche Vorkommnisse gibt: Diese Schachtel mit Papier, Plastik, Glas und Metall wurde so einfach auf einer Sammelinsel neben den Containern abge- stellt. Der Verursacher wurde zur Rechnung gebeten. Die Uneinsichtigkeit und Unwilligkeit mancher Mitbürger trägt zum Ärgernis jener bei, die sich um eine saubere und korrekte Mülltrennung kümmern. Außerdem steigen durch solche Aktionen die Müllgebühren! Es bedarf nicht vieler Bemühungen, um derartige Unannehm- lichkeiten zu vermeiden. Ist der Müll vorsortiert, geht das Ent- sorgen schnell und bekanntermaßen kann an fast jedem Don- nerstagnachmittag sämtlicher Müll im Recyclinghof abgege- ben werden! Seite 2 07/2023 . . . d e r Bü r g e rme i s t e r

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