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Die ersten E-Bike-WM-Ren-
nen Mitte Juni in den Dolomi-
ten (Helm, Plätzwiesen, Drei
Zinnen) überraschten mit span-
nenden Finalsprints, knappen
Ergebnissen und unerwarteten
Leistungen. Bei Temperaturen
von 4 bis 35 Grad und Steigun-
gen bis zu 30 % wurden Fahrer
und Bikes bis an ihre Grenzen
getrieben.
6,5 km Serpentinen
Das Rennen am ersten Tag
endete nach 6,5 Kilometer Ser-
pentinen und 1.016 Höhenme-
tern auf den Plätzwiesen. Es
wurde zweimal gefahren – je-
weils im Massenstart. Beim er-
sten Durchlauf erlebten die Zu-
schauer spannende Kopf-an-
Kopf-Sprints. Beim zweiten
begeisterte die spätere Gesamt-
siegerin in der 25er Klasse,
Silke Keimat von Bulls/Bosch.
Nach einem technischen Pro-
blem auf dem Schlussanstieg
im ersten Lauf machte sie mit
einer fulminanten Aufholjagd
den Rückstand von 42 Sekun-
den wett. Am nächsten Tag
strampelte sie einen Schnitt von
über 20 km/h auf einer schwie-
rigen Offroad-Strecke auf den
„Helm“ und bewältigte die 10,6
Kilometer mit giftigen Steigun-
gen (16 bis 30 %) und 960 Hö-
henmetern in 29,56 Minuten.
Kälte und Hitze
Die 45er Modelle waren am
Vortag auf der Straße noch mit
drei Minuten Vorsprung klar im
Vorteil. Auf der Offroad-
Strecke lagen am Ende neun
25er Modelle im Bereich der
ersten drei 45er E-Bikes. Hat-
ten auf der Strecke auf den
Helm noch alle Motoren und
Fahrer mit der Hitze zu kämp-
fen, erwarteten die Teilnehmer
auf der Drei Zinnen-Schluss-
etappe viel Nebel, Regen und
Temperaturen von vier Grad.
Trotzdem stürmten die Renn-
fahrer der 45er Modelle mit fast
40 km/h die ersten Abschnitte
mit 8 bis 12 % Steigung hinauf.
Aufholjagd
Im Schlussteil mit 16 %-Stei-
gungen zu den Drei Zinnen, auf
fast 2.400 Metern, konnten die
25er Modelle erheblich aufho-
len. Sie kamen mit ähnlichen
Zeiten ins Ziel wie die 45er E-
Bikes. Den Gesamtsieg in der
45er Klasse konnte sich Armin
Kiebacher mit KleverB45/Kle-
ver-Antrieb sichern.
Alle taktischen Register
Die Rennfahrer zogen neben
dem körperlichen Einsatz alle
taktischen Register. So wurden
Motortemperatur und Batterie-
stand auch der Konkurrenten
beim Rennen beobachtet und
strategisch miteinbezogen. „Alle
Fahrer waren von der Mischung
aus sportlicher Herausforderung
und technischen und strategi-
schen Überlegungen begeistert“,
freuen sich die Organisatoren
des Events, der Verein eBike
Dolomiti mit Rennleiter Sascha
Reckert. Unterstützung gab es
vom Handballclub Innichen.
Die zweite Auflage ist für 11. bis
14. Juni 2015 geplant.
Insulamea:
Einzelseminare
dienstags, donnerstags und
samstags (2
1
2
bis 3
1
2
Stunden)
Um Personen, die nicht gerne in
einer Gruppe sprechen und ler-
nen, die Gelegenheit zu geben,
sich in privater Atmos-phäre
weiterzubilden und zu informie-
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sche Wirbelsäulenbegradigung,
Pendeln (Heilpendel und Pen-
deln mit Tabellen zu Lebens-
mittelverträglichkeiten, persön-
liche und berufliche Entschei-
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spirituelle Weiterbildung, russi-
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Terminvereinbarungen
telefonisch oder per Mail.
Mag. Hanna Manucredo,
Zietenweg 23, 9990 Debant/
Lienz. Mediale und spirituelle
Lebens-, Sterbe-, Trauer-
begleitung, Aus- und Weiter-
bildung, Energetische
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92248
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OHNE meine
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mit The Work® von Byron Katie
Hast du Gedanken, wie „wenn
nur erst die Kinder erwachsen
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verständnisvoller wäre…wenn
ich mehr verdienen würde… –
DANN wäre ich glücklich und
könnte mein Leben genießen“?
Macht es dir Sorgen, dass immer
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passieren? „Jedes Mal, wenn du
im Widerstand mit der Realität
bist, erlebst du Trauer und ein
Gefühl des Getrenntseins. Ohne
Geschichte gibt es keine
Trauer.“ (Byron Katie)
Beim Workshop mit The Work
®
von Byron Katie beschäftigen
wir uns intensiv mit der effekti-
ven Technik von The Work
®
:
Alte Verhaltensmuster aufzu-
decken, darin enthaltene, stress-
volle Gedanken und Geschich-
ten aufzuspüren, sie zu hinter-
fragen und neue Perspektiven
und Aspekte zu erkennen.
Die Technik von The Work
®
kann
jeder erlernen, der sein Leben
glücklicher gestalten möchte.
Samstag, 20.,
und
Sonntag,
21. September,
jeweils
von 9 bis 17 Uhr, Lienz.
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Prof. Mag. Herta Meirer,
Tel. 0650- 4084089, E-Mail:
lernpaedagogik@gmail.com,
www.herta-meirer.at
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Hartes Rennen mit viel Technik
Zum ersten Mal ging im Hochpustertal eine E-Bike-Weltmeisterschaft über
die Bühne. Für 30 Teilnehmer aus ganz Südtirol und Deutschland war es ein
harter Kampf der Technik und Geschlechter.
Beim Anstieg auf den Helm (kurz vor Jägerhütte) wurde den Fah-
rern und dem Material alles abverlangt. Untergebracht waren die
Teams im WM-Dorf in Innichen auf dem Gelände des Zivil-
schutzzentrums.
Silke Kaimat (Mitte, Bulls/
Bosch) legte beim Rennen auf
den Helm eine tolle Zeit hin und
sicherte sich Platz eins. Zweiter
wurde Martin Huber (l., Scott e-
Aspekt 920) von Ivan Regens-
berger (Kettler/Bosch).
SPORT
PUSTERTALER VOLLTREFFER
JULI/AUGUST 2014
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