Tipps für Unternehmensgründer und Start-Ups in Osttirol - Osttirol Online


Tipps für Unternehmensgründer und Start-Ups in Osttirol

Tirol boomt noch immer. Im letzten Jahr wurden über 2.300 Unternehmen gegründet. Dazu bedarf es einer tragfähigen Idee und eines Geschäftskonzeptes. Nun ist es Zeit, dieses in die Tat umzusetzen. Ein erfolgreiches Jungunternehmen beseitigt einige Fallstricke auf dem Weg nach oben.

Viele Fragen müssen geklärt sein. Ist Osttirol der richtige Standort? Wer kann bei der Ausstattung der Firma und den Behördengängen helfen? Wie sieht es mit einem etwaigen Anspruch auf Fördergelder und dem Weg bis zur Bewilligung aus?

Rechtliche Rahmenbedingungen - wer kann helfen?

Bevor es losgeht, sollte der rechtliche Rahmen abgesteckt werden.
Gewerbliche Tätigkeiten dürfen nur mit einer entsprechenden Berechtigung durchgeführt werden. Eine diesbezügliche Anmeldung kann bei der zuständigen Behörde in Osttirol durchgeführt werden. Bei reglementierten und freien Gewerben gibt es besondere Vorschriften. Wer sich unsicher ist, welcher Weg richtig ist, kann sich u.a. an die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) wenden, die auf ihrer Homepage viele nützliche Informationen über das Gewerberecht und alle weiteren rechtlich relevanten Fragen (Rechtsform, Sozialversicherung, Steuerrechtliches, Betriebsgenehmigungen, etc.) für Unternehmensgründer zur Verfügung stellt.

Schritt für Schritt vom Start-up zur Marktetablierung

Der Weg von der Idee zur Etablierung am Markt kann grob in vier Phasen eingeteilt werden. Am Anfang steht die Vorbereitung. Die WKO hat hierfür die unterschiedlichsten Tipps und Checklisten online gestellt. Zudem gibt es eine Reihe nützlicher Informationsveranstaltungen und Podcasts.
Als Zweites geht es in die Planungsphase, in der u.a Mindestumsätze berechnet und ein Businessplan erstellt wird. Dies ist die Zeit, sich gründlich über die Modalitäten der Gründung, sowie über die unterschiedlichen Förderprogrammen beraten zu lassen.

Phase Drei ist die Gründung des Unternehmens selbst. Das junge Start-Up kommt nun mit dem Finanzamt in Kontakt und muss die rechtlichen und sozialversicherungstechnischen Rahmen abstecken (s.o.). Sind diese Punkte geklärt, ist die Firma für das Erstgeschäft aufgestellt.

Nach einem fließenden Übergang folgt die vierte Phase, in der es um die Etablierung am Markt geht. Kinderkrankheiten, etwaige kleine Änderungsbedarfe und anfängliche Fehler werden hier eruiert und geklärt.

Unterschiedliche Möglichkeiten zur Förderung eines Start-Ups

In Österreich gibt es mehrere Förderungsmöglichkeiten für junge Unternehmen. Wer sich vor dem Beginn des Gründungsprozesses über die unterschiedlichen Möglichkeiten informiert, kann in den Genuss der folgenden Leistungen kommen:

- Günstige Kredite
- Investitionszuschüsse
- Gebühren- und Abgabenbefreiungen
- Übernahmeleistungen bzgl. Garantien und Haftung
- Unterstützende Beratung durch Experten

Gesetzliche Ansprüche auf derartige finanzielle Förderungen gibt es jedoch nicht.
Auf der anderen Seite können Jungunternehmer kann das Risiko für die Firma minimieren und die diversen Angebote von Bund und Ländern miteinander kombinieren.

Ein weiteres Mittel, die Kosten zu decken, sind Teilnahmen an ausgeschriebenen Jungunternehmerpreisen, bei denen hohe Beträge gewonnen werden können.

Die richtige Geschäftsausstattung

Ein neues Unternehmen hat in Osttirol seinen Standort gefunden. Die Räumlichkeiten sind angemietet. Nun beginnt mit der Firmenausstattung ein ganz anderes Feld der Vorbereitung, bei dem es auf viele Details ankommt. Büroräume haben ihre ganz eigenen Anforderungen. Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist die Wahl der richtigen Schreibtische und Stühle, die einen wichtigen Einfluss auf die Arbeitsqualität haben. Je nach Bedarf werden Regale und Schränke gebraucht. Fehlen Kleinigkeiten wie nötige Telefone, Faxgeräte oder PC-Plätze, wird dies den Unternehmensstart nicht gefährden. Es kann jedoch für unnötige Unruhe sorgen. Braucht die junge Firma Räumlichkeiten für ein Labor, ein Lager oder andere spezielle Funktionen, werden die Anforderungen wieder andere sein. Junge und bereits etablierte Unternehmen finden beim B2B-Versandhändler gaerner.at alles für die grundlegende Büroausstattung.

Diese Fehler sollten Unternehmensgründer vermeiden:

Zu viel Aufmerksamkeit für die Konkurrenz
Der Wettbewerb sollte bekannt sein. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, über alle einzelnen Handlungen der Konkurrenz im Bilde sein zu müssen. Das lenkt ab und macht unnötig nervös.

Die falschen Berater
Es macht keinen Sinn, Freunde und Verwandte um Rat zu fragen. Besser ist es, sich an objektive und sogar kritische Stellen zu wenden.

 

 

Fotonachweis: Tim Reckman/ pixelio.de

Bericht mit freundlicher Unterstützung von gaerner.at

Eingestellt am 21.07.2015

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