Ab in die Selbstständigkeit – Fakten und Hinweise - Osttirol Online


Ab in die Selbstständigkeit – Fakten und Hinweise, die häufig vergessen werden

Wenn es um die Selbstständigkeit geht, dann beginnen viele Gründer zunächst darüber nachzudenken, mit welcher gescheiten Idee, sie sich am besten selbstständig machen könnten. Irgendein nützliches Produkt oder eine tolle Dienstleistung scheint den meisten am besten geeignet. Der nächste Schritt geht dann direkt ein Stückchen weiter. Nun wird es wichtig zu wissen, welche Unternehmensform am besten geeignet ist. Die Wirtschaftskammer Österreich informiert über die verschiedenen Rechtsformen und klärt dementsprechend schon einmal grundlegende auf. Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg in die Selbstständigkeit ist dann die Beschaffung von notwendigem Kapital, Unternehmensräumlichkeiten und Produktionsstätten. Je nachdem, was für ein Unternehmen der zukünftige Selbstständige schaffen möchte, hängen hiermit viele verschiedene Faktoren zusammen. Viele Gründer denken nun, dass es an dieser Stelle mit den Vorbereitungen getan ist und vergessen dabei, dass einige wichtige Fragen und Aspekte noch gar nicht beantwortet bzw. berücksichtigt worden sind. Nachfolgend sollen einige dieser Punkte kurz aufgegriffen werden.

Punkt 1: Wie soll das Unternehmen heißen?

2Sofern Gründungswillige sich nicht gerade als Freelancer, Anwalt oder Mediziner selbstständig machen, muss im Normalfall immer auch ein Unternehmensname her. Schließlich sollen die potentiellen Kunden den eigenen Betrieb immer beim Namen nennen können. Doch welche Faktoren sind bei der Namensgebung eigentlich wichtig? – Viele Unternehmer entscheiden in dieser Hinsicht einfach aus dem Bauch heraus. Andere hingegen gehen mit dem Kopf an die Sache und grübeln Tage und Wochen über den bestmöglichen Namen. Unter http://www.selbstaendig-im-netz.de/2012/11/21/existenzgruendung/3-typische-fehler-bei-neuen-unternehmensnamen/ können Gründungswillige drei typische Fehler entdecken, die Unternehmensgründer bei der Entwicklung des eigenen Firmennamens häufig anstellen. Im Groben geht es um die drei folgenden Faktoren:

- zu allgemeine Namen, die nichtssagend sind
- Namen, deren Pendant als Internet-Domain bereits vergeben ist
- Namen, die zu eng gefasst sind

Wer mit seinem eigenen Unternehmensnamen punkten und für immer im Gedächtnis der eigenen Kunden bleiben möchte, der muss dementsprechend die perfekte Balance finden. Im besten Fall sollten deshalb gleich mehrere Unternehmensnamen erdacht und einer ganzen Reihe von potentiellen Kunden vorgestellt werden. Auf diese Weise können verschiedene Probleme schnell erkannt und gebannt werden, bevor es offiziell wird.

Punkt 2: Das Unternehmen auch in Details korrekt repräsentieren

3Viele Unternehmer denken, dass sie allein dafür zuständig sind, das eigene Unternehmen korrekt nach außen hin zu repräsentieren. Dies ist allerdings nicht unbedingt der Fall. Tatsächlich gibt es viele verschiedene Details, durch die das Unternehmen ebenfalls eine Kundenwirkung erzielen kann. Zum Beispiel ein Inserat, über das Unternehmer nach neuen und talentierten Mitarbeitern suchen: Der Stil, die Tonalität und die komplette Aufmachung können deutliche Auswirkungen darauf haben, wie das Unternehmen wahrgenommen wird. Auch das Briefpapier, die Visitenkarten, Flyer oder sonstige Geschäftspapiere sind in diesem Zusammenhang überaus relevant. Individuelles Briefpapier, wie es zum Beispiel unter cewe-print.at gestaltet werden kann, ist in der heutigen Zeit sehr wichtig. Ein Logo, eine bestimmte Schriftart oder eine individuelle Farbkombination sorgen bei Kunden oder Geschäftspartnern für einen hohen Wiedererkennungswert und sind dementsprechend bestens geeignet, um das eigene Unternehmen nach außen zu repräsentieren.

Punkt 3: Hilfe suchen und annehmen

4Selbstverständlich können die meisten Gründer nicht davon ausgehen, dass sie beim Schritt in die eigene Selbstständigkeit ganz von allein automatisch alles richtig machen. Da aber viele Chancen durch Blauäugigkeit, Unwissenheit oder Desinteresse verschenkt werden, sollten Unternehmensgründer sich im besten Fall von Beginn an einen starken Partner zur Seite holen. Wer ein Unternehmen gründen will, sollte nicht zögern, sich Hilfe zu suchen. Wer gleich zu Anfang mehr Energie investiert und bereit ist Hilfestellungen anzunehmen, dessen Unternehmen wird langfristig auf deutlich stabileren Beinen stehen. Unter //www.tirol.wifi.at/eshop/standort.aspx/Lienz/@/ortnr/90/menuId/151/ werden mittlerweile verschiedene Kurse angeboten, die insbesondere Unternehmensgründer aus Osttirol bei der Planung und Durchführung eines Gründungsvorhabens unterstützen sollen. Viele regionale Bezüge können dabei helfen die lokalen Besonderheiten vor Ort besser zu berücksichtigen und in diese in eigene Unternehmensideen einfließen zu lassen.

 

Mit freundlicher Unterstützung von cewe-print.at

 

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Eingestellt am 19.11.2015

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