Bürgermeisterin Blanik bittet BürgerInnen um Mithilfe - Osttirol Online


Bürgermeisterin Blanik bittet BürgerInnen um Mithilfe


Zur Eindämmung der Corona-Neuinfektionen ruft die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik zum Zusammenhalt auf, und dazu die Maßnahmen der Landesregierung zu befolgen, auch wenn die Zahlen in Osttirol nach wie vor vergleichsweise gering sind. Blanik richtet sich in einem offenen Brief an die Bevölkerung:

   Liebe Lienzerinnen und Lienzer

Noch immer steht die sogenannte „Corona-Ampel“ in Lienz auf Grün. Die Zahl der Menschen, die sich infiziert haben, ist trotz kurzfristigen Anstieges weiterhin niedrig. Damit dies so bleibt und den Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Wirtschaftstreibenden verschärfte Maßnahmen erspart bleiben, müssen wir wieder so ein gutes Team bilden wie im Frühjahr.

Parteiübergreifend haben wir uns im Vorfeld dafür eingesetzt, das der Bezirk Lienz aufgrund seiner geographischen Lage und der geringen Fallzahlen gesondert zu betrachten sei. Die Entscheidung der Landesregierung fiel anders aus. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen. 

Dies erfordert nun aber wieder eure Mithilfe. Ihr wart es, die durch viel Verständnis und ein verantwortungsbewusstes Handeln die Zahlen in der Stadt und im Bezirk niedrig gehalten habt. Ihr werdet es auch diesmal wieder sein, die noch strengere Maßnahmen verhindern können.

Uns allen ist bewusst, dass dies Einschnitte für das gewohnte Leben mit sich bringt. Lasst uns aber zum Schutz der Menschen, die einer Risikogruppe zuzuordnen sind, die jüngsten Verordnungen der Landesregierung gegen die Verbreitung des Virus beherzigen und dadurch schärferen Einschränkungen gegensteuern. Ihnen für die Zukunft die Grundlage entziehen. 

Liebe Lienzerinnen und Lienzer, als große Gemeinschaft, die das schon einmal geschafft hat, werden wir diese Herausforderung auch diesmal wieder meistern. Und dafür danke ich euch schon jetzt. Danke!

Elisabeth Blanik, Bürgermeisterin der Stadt Lienz


9 Kommentare

Christl schrieb am 19.10.2020 18:59:
Übertreiben kann man vieles

Toni schrieb am 17.10.2020 11:52:
Na ja, so schlimm finde ich die Beiträge hier nicht, da gibts Ärgeres im WWW, für die Bürgermeisterin lese ich hier nur Positives raus. Dafür ist die Kommentarfunktion wohl da um seine Meinung zu äußern, liebe Heidi.

Heidi, Lienz schrieb am 17.10.2020 11:18:
Anscheinend haben die Osttiroler noch immer nicht verstanden, dass es sich um ein ernst zunehmendes Virus handelt. Ich finde es beschämend und eine Frechheit in solch einer Situation, wo die Bürgermeisterin lediglich um Mithilfe der Bevölkerung aufruft um einen weiteren Lockdown zu verhindern, über die Farben der Politik herzuziehen. Sollte dann auch Lienz in Quarantäne kommen, beginnt das große Jammern!

Ronald, Virgen schrieb am 17.10.2020 10:13:
Wie wurde doch der Osttirodler von den Roten boykottiert und heute geben sie damit an - das ist ROT!

Toni schrieb am 17.10.2020 09:47:
Lienz ist rot, der Bezirk ist grün auf der Corona-Ampel, wo bleibt "black" im eigentlich sonst immer "schwarzen Osttirol"?

Realist schrieb am 17.10.2020 07:31:
Besser zu rot als zu talentiert wie unsere Frau Remler!

Ronald, Virgen schrieb am 17.10.2020 06:33:
. . . aber leider zu rot . . .

Realist schrieb am 17.10.2020 05:10:
Man muss kein Rot-Wähler sein um Frau Blanik zu schätzen. Sie ist eine gute Bürgermeisterin, ein toller Mensch!

Josef schrieb am 16.10.2020 15:58:
Leider gibt es immer mehr Menschen, auch hier in Osttirol die Corona nicht ernst nehmen, und nicht auf die Politik in Wien und auch nicht auf die Experten hören, so mögen sie doch bitte auf unsere Bürgermeisterin hören, die berechtigt in Sorge ist, ich möchte Ihnen Frau Blanik jedenfalls Danke sagen, für Ihren offenen Brief an die Bevölkerung vom Bezirk Lienz, alles Gute und bleiben Sie gesund, Ihr Gemeindebürger Josef.

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