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Dolomitensprint 2010: Sturz stoppte Christof Sabransky

Lokalmatador Christof Sabransky gewann beim Dolomitensprint nicht nur seinen Vorlauf, sondern auch das Semifinale vor Harald Wurm. Der „revanchierte“ sich im Endlauf und verteidigte seinen Titel, allerdings erst nach einem Sturz Sabranskys in der letzten Kurve.

Etwa 2.500 Zuschauer säumten die Dolomitensprint-Runde auf dem Lienzer Hauptplatz und staunten über das Tempo, das die Läufer anschlugen. Nach der feierlichen Eröffnung der „Dolomitenlaufspiele“ und Entzünden des Dolomitenlauffeuers eröffnete der Tiroler Titelverteidiger Harald Wurm mit Startnummer 1 die sechs Vorläufe (á 810 Meter) mit je fünf Sprintern. Mit 1.49 Minuten setzte er auch gleich die erste Duftmarke, an die nur noch Lokalmatador und Weltcupsprinter Christof Sabransky (LRC Lienzer Dolomiten) herankam. Der Osttiroler erzielte dieselbe Zeit und gewann ebenso seinen Vorlauf. Dabei ließ er unter anderem den Italiener Marco Cattaneo stehen, einzig sein rot-weiß-roter Kollege Raphael Bechtiger konnte mit dem jungen Lienzer mithalten.

Auch die Brüder Lars und Erik Hendl, Thomas Freimuth, Christian Dotzler (alle aus Deutschland) sowie die Schweden Martin Larsson und Oskar Svard konnten sich für die Zwischenläufe qualifizieren.

Mit Bestzeit ins Finale

Gleich im ersten Zwischenlauf kam es zum brisanten Duell zwischen Sabransky und Wurm. Der Lienzer konnte dem Paradesprinter mehr als nur Paroli bieten, er führte jede Runde an und passierte schließlich in 1.47,40 Minuten die Ziellinie. Wurm war um 24 Hundertstel langsamer, schaffte aber als schnellster Zweiter der drei Zwischenläufe den Sprung ins Finale. An Sabranskys Zeit bissen sich auch die beiden anderen Finalisten, Lars und Erik Hendl, die Zähne aus.

Im Endlauf lief Sabransky eine enorm schnelle erste Runde, lag nach der zweiten nur hauchdünn wieder hinter Wurm. So ging es auch zum letzten Mal über die Rampe, durch das Karussell und die Schanze. Weil auch die beiden Deutschen noch ein Wörtchen um den Sieg mitreden wollten, kam es in der letzten Kurve zur Pulkbildung und zu einem Sturz, in den Sabransky und Erik Hendl involviert waren. Dieser ebnete Wurm den Weg zum Triumph. Der junge Osttiroler rappelte sich wieder auf und sprang als Dritter noch auf das Stockerl.


Sport 31.01.

Die Zuschauer bekamen viele packende Positionskämpfe zu sehen.