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Mit Schrotgewehr auf Katze geschossen

Noch immer stecken die Schrotkugeln im zierlichen Körper. Nur langsam erholt sich der Kater. Jemand hatte mit einem Schrotgewehr auf das Tier geschossen.

Zehn Tage lang war der Kater von Frieda Fröhlich aus Bannberg verschollen gewesen. Als er am vergangenen Sonntag zum Einfamilienhaus zurückkam, war er abgemagert und zog einen Fuß nach.

Das Röntgenbild bei Tierarzt Dr. Bruno Obkircher sorgte für Überraschung: „Die Katze hat eine volle Ladung Schrot abbekommen“, zeigt sich ihr Sohn Erich Fröhlich empört. Ein Bein ist gebrochen, in den Knochen und im Gewebe stecken mehrere Kugeln.

Das Ganze passierte offenbar irgendwo auf seinem Streifzug am Dorfrand. „Ich bin enttäuscht, dass jemand in der Lage ist auf eine wehrlose Hauskatze, die gerade in einem Feld unterwegs ist, zu schießen“, schüttelt Fröhlich den Kopf. Der unbekannte Schütze bedenke wohl nicht, wie sehr auch so ein Tier leide. Und auch die Besitzer seien in großer Sorge. Die Familie Fröhlich erstattete Anzeige.

Das Herausoperieren der Kugeln hätte das Tier wohl nicht überlebt. Der Beinbruch verheilt wieder, aber möglicherweise wird der Vierbeiner hinkünftig humpeln müssen.

Chronik 05.10.

Das Röntgenbild zeigt das ganze Ausmaß: Mehrere Kugeln stecken im Katzenkörper.